COMM UNI CAT ION Berlin - Havanna

Mittwoch, 10. März 2010

Skizzen-Reihe von Katrin Günther


"Aus täglichem Anlass"
Titel: "Berlin Rummelsburg"

Einer Erotikbude mit einem tollen Schild


Manolito - Beusselstraße Berlin

Dienstag, 9. März 2010

Was hat eine Kochbanane mit Kommunikation zu tun? -Teil 2 -

Berlin Friedrichshain, März 2010
Foto: Simone Dittmar

Als praktischen Beitrag zum Thema COMM UNI CAT ION Berlin – Havanna, habe ich mir vorgenommen, meinen kubanischen Nachbarn kennenlernen zu wollen. Dies habe ich in meinem ersten Artikel in diesem Blog öffentlich verkündet, so dass es nun kein Zurück mehr gibt.
Ungläubige und fragende Blicke von Bekannten und Freunden, die ich mit diesem Vorhaben konfrontiere, deuten darauf hin, dass dies eine ungewöhnliche Idee ist.
Heutzutage kann man nicht einfach so klingeln und sagen: „Hey, ich bin deine Nachbarin und möchte nur mal `Hallo´ sagen, mich vorstellen und dich kennen lernen.“ Viel wahrscheinlicher ist es, den Leuten von nebenan im Internet in irgendwelchen Foren und Chatrooms zu begegnen.
Und wieder frage ich mich: Ist das typisch Berlin? Ist das typisch Großstadt? Typisch Havanna ist es sicher nicht. Teresa Casanueva wies in ihrem Beitrag vom 31.01.2010 darauf hin, dass Kuba in Lateinamerika das Land ist, in dem es die wenigstenn Menschen mit einem Zugang zum Internet gibt.Dies bedeutet im 21. Jahrhundert, real von der Außenwelt abgeschnitten zu sein und sich vor allem abgeschnitten zu fühlen. Schweißt dieses Gefühl und dieses Zurückgeworfensein auf sich selbst vielleicht die Nachbarschaft und soziale Beziehungen zusammen? Oder drängt sich der Wunsch, diese Beschränkungen und Grenzen zu sprengen, auch in die zwischenmenschlichen Bindungen?

Fragt mich jemand nach dem Lebensgefühl in Berlin, denke ich immer auch an ein Buch von 1998 mit dem Titel „Die Bindung der Unverbindlichkeit“. Uwe Sander hat sich hier gefragt, ob wir als Angehörige moderner, anonymer Gesellschaften auf Distanz angewiesen sind, um uns begrenzt den Luxus sozialer Nähe leisten zu können? Dabei kam er zu dem Schluss,„dass die pragmatischen, auf Distanz basierenden Verkehrsformen eine notwendige,wenn auch nicht hinreichende Bedingung für das Zusammenleben vieler Menschen mit verschiedenen Interessen, Einstellungen und Lebensmustern sind.*
Soll ich nun in Beziehung zu meinem Nachbarn treten oder nicht? Na klar! Wer nichts wagt,der nichts gewinnt. Dies gilt vor allem im Bereich der Kommunikation. Und helfen wird mir dabei eine Kochbanane. Die Idee dafür und eine interessante Form der Zubereitung verdanke ich Teresa Casanueva, die ich im letzten Sommer kennenlernen durfte.
Um die Kommunikation in diesem Blog anzuregen und die Möglichkeiten des Internets auszunutzen, wende ich mich hiermit an alle Leserinnen und Leser und bitte euch, mir eure Rezepte für die Zubereitung von Kochbananen zu schicken. Helft mir, meinen Nachbarn zu überraschen!
Im nächsten Beitrag werde ich berichten, welche Komplikationen mit dem Kauf einer Kochbanane in Berlin verbunden sind.
* Uwe Sander 1998: Die Bindung der Unverbindlichkeit, Frankfurt/M, S.1
Text: Simone Dittmar

¿Qué tiene que ver un plátano de freír con la comunicación? -2.Parte -

Como aporte práctico al tema COMM UNI CAT ION Berlin – Havanna me he propuesto el querer conocer a mi vecino cubano. Esto ya lo anuncié publicamente en mi primer artículo publicado en este Blog, de modo que ahora ya no hay marcha atrás. Las miradas dudosas e interrogativas de conocidos y vecinos a los que he confrontado con este plan, me demuestran lo inusual de esta idea.
Hoy en dia uno no puede sin razón especial alguna, tocar el timbre del vecino y decir: “Hey, yo soy tu vecina y deseo solamente decirte `Hola´, presentarme y conocerte.” Hay más probabilidad de encontrarse con los vecinos de al lado en Internet en algunos foros o chatrooms.
Y nuevamente me pregunto: ¿Es eso típico en Berlìn? ¿Es esto típico en una ciudad grande?. Con toda seguridad esto no es típico de La Habana. Teresa Casanueva señala en su contribución del 31.01.2010, que Cuba es en América Latina, el país en el cuál existe la menor cantidad de personas con conexión a Internet.
En el siglo 21 esto significa, estar realmente aislado del resto del mundo y sobre todo el sentirse así, como tal. ¿Promueve este sentimiento de atraso la unión entre vecinos y fortalece las relaciones sociales? ¿O urge el deseo de acabar con esas limitaciones y fronteras, también en el campo de las relaciones humanas?

Si alguien me pregunta por el ánimo que impera en Berlín, pienso siempre también en un libro del año 1998 que lleva el título „Die Bindung der Unverbindlichkeit“ „La unión sin compromiso“ .
Uwe Sander se pregunta aquí, ¿si nosotros como integrantes de una sociedad moderna y anónima, tenemos que mantener la distancia, para poder entonces darnos el lujo de una cercanía social ? Con esto él llegó a la conclusión, que las relaciones basadas en el pragmatismo y la distancia, es una necesidad aunque no basta para la convivencia de muchas personas con diferentes intereses, opiniones y modos de vida.*
¿Debo tratar de iniciar una relación con mi vecino o no? Claro que sí! El que no se atreve, no gana nada. Y esto es especialmente vigente en el campo de la comunicación.Y lo que me servirá de ayuda para esto será un plátano de freír. La idea para esto y una interesante forma de preparación le agradezco a Teresa Casanueva, quién tuve la oportunidad de conocer, el pasado verano. Para estimular la comunicación en este Blog y aprovechar las posibilidades que brinda el Internet, me dirijo por este medio a todas las lectoras y lectores pidiendoles que me envíen por favor sus recetas de cocina sobre modos de preparar un plátano de freír. Por favor ayudeme para poder sorprender a mi vecino!.
En mi próximo artículo les contaré las complicaciones que conllevan la compra de un plátano de freír en Berlin.
* Uwe Sander 1998: Die Bindung der Unverbindlichkeit, Frankfurt/M, S.1
Texto: Simone Dittmar

Montag, 8. März 2010

Weimarer Klassik

Foto: Teresa Casanueva

Dienstag, 2. März 2010

Jeden Morgen: Feierabend (2010)


Manfred Heinze – Jeden Morgen: Feierabend – 2010

Lässt sich eine ironische Bemerkung, die man in der Muttersprache macht, verständlich in eine andere Sprache übersetzten? Wohl eher nicht.
Bei der gesprochenen Sprache mag die Ironie noch an der Betonung der Aussage erkennbar sein, der Inhalt aber erschließt sich nicht. Je komplexer der Sachverhalt der Ironie ist, desto unverständlicher wird die Aussage, oder genauer: Die eigentlich gegenteilig gemeinte Aussage. Meist fehlt in diesem Zusammenhang für Fremde der gesellschaftliche Kontext, das Hintergrundwissen der sozialen Strukturen oder die zeitgeschichtliche Einordnung. So muss trotz bester Übersetzung das Verständnis ausbleiben. Für einen selbst erlebbar ist diese Schwierigkeit bei schlecht synchronisierten ausländischen Film- und Fernsehproduktionen. Sobald Ironie, Witz oder eine Anspielung auf die lokalen Verhältnisse wortwörtlich übersetzt werden, bleibt für den fremdsprachigen Zuschauer der Sinn verborgen.
Dennoch legitim kann nicht verständliche Ironie dann sein, wenn darüber hinaus ganz bewusst ein gewisser Grad der Verwirrung gewollt ist.
Text: Manfred Heinze

Cada mañana: Después del trabajo (2010)

Una frase irónica, dicha en el idioma natal, puede ser traducida de manera entendible en otro idioma? Seguramente no.
Es posible que en el idioma oral la ironia pueda reconocerse a través de la entonación, pero no necesariamente nos deja ver el contenido. Mientras mas compleja sea la situación irónica, menos entendible o exacto es el mensaje: Es precisamente lo contrario, al mensaje del que se trata. Con frecuencia en este tipo de situaciones sucede, que personas ajenas, les falta el contexto social, conocimientos a fondo de las estructuras sociales o el enlace en el proceso histórico. Por eso es probable, que a pesar de una buena traducción, el verdadero entendimiento se quede ausente. Esta vivencia se hace palpable en las dificultades en la sincronización de las producciones de cine y televisión. Tan pronto ironía, chiste o insinuación a circunstancias típicas locales, sean traducidas literalmente, queda el exacto sentido para el espectador en lengua extranjera, velado.
Sin embargo no puede ser legítimo querer hacer entendible la ironía, cuando mas allá con toda intención lo que se persigue es un cierto grado de confusión.
Texto: Manfred Heinze

Montag, 1. März 2010

ANGELA DRÖSSER - Freiberufliche Konferenzdolmetscherin


Angela Drösser ist als freiberufliche Konferenzdolmetscherin, Fachübersetzerin und Konferenzberaterin mit eigenem Büro in Berlin tätig.

Schwerpunktmäßig arbeitet sie auf Veranstaltungen von Industrieunternehmen, Fachkongressen (Spezialgebiet Medizin), für den Bundestag und Auswärtiges Amt und als Fernsehdolmetscherin.

Sie hat mehrere medizinische Fachbücher aus der englischen und spanischen Sprache ins Deutsche übersetzt und betreut für einige ihrer Firmenkunden die Übersetzung regelmäßig erscheinender Publikationen wie Presseberichte, Mitarbeiterzeitschriften und Newsletter.

Sie ist unter anderem Mitglied im aiic, dem internationalen Verband der
Konferenzdolmetscher, im BDÜ (Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer) und bei Berlin Preferred Agencies, den Partneragenturen der Berlin Tourismus Marketing GmbH. Bitte klicken Sie den Link um einen Auschnitt aus dem Film „Die Flüsterer“ von David Bernet und Christian Beetz, zu sehen.

In dem Film bekommt man den seltenen Einblick in die Arbeit einer professionellen Konferenzdolmetscherin. Sie beschreibt sehr bildhaft was mit ihr passiert, wenn sie gerade doltmetscht, welches Niveau der Konzentration notwendig ist und worauf sie alles achten muss,
eben nicht nur auf das was der Redner sagt, sondern wie er es sagt , dabei sind Körpersprache und Intonation wichtige Signale. Andere Themen wie die Gefahr der Vereinfachung der Kommunikation, wenn häufig nicht Muttersprachler miteinander kommunizieren. Ein sehr interessanter Film, der wirklich sehr zu empfehlen ist.
http://www.adroesser.de/profil1.html

ANGELA DRÖSSER – Traductora de conferencias
Un vistazo en su vida profesional

Por favor apretar el Link para ver un fragmento de la pelicula „ Los que susurran“ de David Bernet y Christian Beetz.
En esta pelicula tendrá la excepcional posibilidad de echar un vistazo en el trabajo de traductores profesionales. La traductora describe de manera muy ilustrativa, sus vivencias en el momento de la traducción, el grado de concentración que es necesario alcanzar y a todo lo demás a lo que le tiene que prestar especial atención, osea no solo lo que el orador dice sino también los gestos, postura y entonación son señales imprescindibles. Otros temas como el peligro de la simplicidad en la comunicación cuando cada vez con más frecuencia el intercambio entre personas se produce en una lengua extranjera. Una pelicual muy interesante que realmente vale la pena ver.
http://www.adroesser.de/profil1.html

Donnerstag, 25. Februar 2010

Was steckt hinter dieser Tür? Oder Was hat eine Kochbanane mit Kommunikation zu tun?


Berlin Friedrichshain, Februar 2010
Foto: Simone Dittmar


Seit Tagen zerbreche ich mir den Kopf, was ich zum Thema Kommunikation an dieser Stelle zu sagen habe. Nach einigen hirnlastigen Um- und Abwegen durch die abstrakte Welt der Theorien, entschließe ich mich einen praktischen Beitrag zu leisten.

Nur ein Satz soll kurz erwähnt sein, den wir dem Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick verdanken: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Eine wichtige Erkenntnis, die einen zugleich in die Verantwortung nimmt.

Da ich von diesem Projekt gehört und diesen Blog betreten habe, ließe sich meine Nichtbeteiligung als Ignoranz oder Desinteresse, Gleichgültigkeit oder Ratlosigkeit, Passivität oder Trägheit, Zurückhaltung oder… auslegen. Irgendetwas drücken die fehlenden Worte aus, nimmt man Watzlawick ernst.

Das gibt zu denken, solange man sich darum sorgt, was das Gegenüber von einem halten könnte. Nun soll man aber auch nicht einfach reden um des Redens willen. „Ohne Notwendigkeit viel zu reden ist so, als würden wir unseren Garten von Unkraut überwuchern lassen.“* Deshalb Schluss mit der Vorrede und auf zu den wichtigen Fragen:

Warum grüße ich fremde Menschen im bayrischen Wald und nicht meinen Nachbarn im eigenen Haus? Ist das typisch Berlin? Ist das typisch Großstadt? Ist das typisch Havanna?

Wie der Zufall es will, kommt mein Nachbar aus Kuba. Viel mehr weiß ich bisher von ihm nicht. Die Kubaner sollen sehr kommunikativ sein. Das weiß ich von anderen. Trotzdem sind er und ich in drei Jahren über zwei, drei Wortwechsel noch nicht hinausgekommen. Dabei ging es um „Motorroller“ und nicht etwa um das für gewöhnlich leichteste Einstiegsthema „Kinder“, obwohl er gleich mehrere und ich zumindest eins habe.

Angeregt durch dieses Kunstprojekt denke ich, es ist an der Zeit, die nachbarschaftliche Kommunikation zu beleben und damit etwas Besonderes, vielleicht auch etwas Lustiges oder Trauriges, auf jeden Fall etwas Aufregendes zu erleben und darüber zu berichten.

Alle, die wissen wollen, was eine Kochbanane mit Kommunikation zu tun hat und wie sich Nachbarschafts- und Kulturgrenzen möglicherweise überschreiten lassen, halte ich mit weiteren Beiträgen gern auf dem Laufenden. Und im besten Fall setzen wir uns dabei mit den Problemen um Kommunikation und Verständigung auseinander!

(*Diesen Satz mit leider unbekannter Quelle verdanke ich meiner besten Freundin. Danke Dani!)
Text: Simone Dittmar

¿Qué hay detrás de esta puerta? o ¿Qué tiene que ver un plátano de freir con la comunicación?


Desde hace dias me rompo la cabeza sobre lo que yo podria decir en este lugar, acerca del tema comunicación. Después de extravíos y rodeos mentales a través del abstracto mundo teórico, me decidí por el aporte práctico.

Una corta oración que le debemos agradecer al científico de la Comunicación Paul Watzlawick quiero mencionar aquí: “Uno no puede no comunicar”. Un conocimiento importante que al mismo tiempo nos hace asumir la responsabilidad.

Al haber escuchado sobre este proyecto y haber visitado este Blog, se hubiese interpretado mi no participación como ignorancia o desinterés, indiferencia o desconcierto, pasividad o pereza, reserva o….Palabras no articuladas también expresan algo, si tomamos en serio a Watzlawick.

Esto da que pensar, al menos mientras uno se preocupa que pueden opinar los otros al respecto. Pero no se debe hablar por hablar. “ Si no existe la necesidad de hablar mucho es como si dejaramos crecer nuestro jardín de mala hierva.”* Por eso pongo final al preámbulo y voy a las preguntas importantes:

¿Por qué saludo a personas desconocidas en el bosque de Bavaria y no a mi vecino que vive en el mismo edificio que yo?. ¿Es esto típico en una ciudad grande? Es esto típico La Habana?

Da la casualidad que mi vecino procede de Cuba. Mucho más que eso no sé de él. Se dice que los cubanos son muy comunicativos. Eso lo sé a través de otros. Pero a pesar de esto en el tarnscurso de tres años no hemos intercambiado más de dos o tres palabras. Hemos hablado sobre “Escúter” y no del más fácil y usual tema “niños” , a pesar de que él tiene varios y yo al menos uno.


Estimulada por este proyecto artístico pienso que ha llegado el momento de animar la comunicación entre vecinos y así tener experiencias especiales y quizás algo cómico o triste, de cualquier manera algo excitante sobre lo que se pueda narrar.


Todos aquellos que quieran saber, qué tiene que ver un plátano de freir con la comunicación y como es posible traspasar las fronteras entre vecinos y cultura, los mantendré con gusto al corriente en futuros articulos adicionales. Y así en el mejor caso discutir en este marco sobre los problemas de la comunicación y el entendimiento!

(*Esta oración lamentablemente de fuente desconocida se la debo a mi mejor amiga. Gracias Dani!)

Texto: Simone Dittmar